Raum für Körpertherapie

Raum der bewegt und seine eigenen Wege geht



01.09.2018

Schlafstörungen – aus schulmedizinischer Sicht 

Das Phänomen Schlafstörung ist weit verbreitet, denn erfreuliche oder belastende Situationen können dazu führen, dass man nicht gut einschläft oder in der Nacht häufiger erwacht. Zur täglichen Regeneration benötigen wir jedoch einen gesunden Schlaf. Ohne ihn leiden wir unter Konzentrationsstörungen, Einschränkungen in unserer Leistungsfähigkeit, körperlichen Symptomen oder Depressionen. Ohne Schlaf kann man gerade mal ca. 10 Tage überleben. Im Vergleich dazu: ohne Wasser überlebt man ca. 3 Tage; ohne Essen: ca. 3-4 Wochen.

Allgemein gilt: dauern Schlafstörungen länger als 4 Wochen und bestehen diese an mindestens 3 Tagen pro Woche ist eine Abklärung sinnvoll. 

Es gibt in der Schweiz diverse Schlafzentren, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Unsere Schlafphasen können mittels Polysomnographie (einer überwachten Schlafregistrierung) gemessen und sichtbar gemacht werden.

Interessanterweise überlappt sich die Schlafmedizin mit verschiedensten medizinischen Fachgebieten und bildet gleichzeitig eine eigene Einheit.

Um zu verstehen wann es sich um eine Schlafstörung handelt, müssen wir zuerst wissen, was überhaupt gesunder Schlaf ist!

verschiedene Schlaftypen:

*    Lerche-Typen = Frühschläfer: Einschlafen ab 19 Uhr, Aufstehen um 5 Uhr

*    Eule-Typen = Einschlafen ab 2 Uhr, Aufstehen um 11 Uhr

*    Normalschläfer, der zwischen beiden Typen wechseln kann

Die beiden Randtypen können jedoch nicht so ohne weiteres ihre Schlafbedürfnisse wechseln!

Weiter ist zu beachten, dass je nach Alter unser Schlafbedarf verschieden sein kann: Kleinkinder benötigen mehr Schlaf als Jugendliche und Erwachsene und ältere Menschen haben ein ganz eigenes Verlangen danach.

Unsere Schlafphasen:

4 Schlafstadien, die jeweils zwischen 80 und 100 Minuten dauern und sich 4-6x pro Nacht wiederholen:

*    Wachzustand                                                                    5%

*    Schlaftiefe Stufe 1 (Leichtschlafstadium)                          5%

*    Schlaftiefe Stufe 2 (Leichtschlafstadium)                          45-55%

*    Schlaftiefe Stufe 3 (Tiefschlafstadium)                             15-25%

*    REM-Phase – Rapid-Eye-Movement (lebhafte Träume)    20-25%

Lichteinfluss

Die Lichtverhältnisse haben einen grossen Einfluss auf unseren Schlaf. Unsere innere Uhr (Chronobiologie) folgt nicht einem 24h-, sondern einem inneren, dem sogenannten circadianen Rhythmus, der rund 24.38 Stunden beträgt. Hilfreich ist also immer zur ungefähr gleichen Zeit aufzustehen. Abends erst dann zu Bett gehen, wenn man müde ist und die Körpersysteme runtergefahren sind.

*    Umgebungslicht ist wichtig als Zeitgeber des 24h-Takts (Melatonin-Ausschüttung ist nur im Dunkeln möglich, dieser regelt unser Tag-Nacht-Rhythmus)

*    Aufenthalt drinnen/draussen bestimmt die Menge erhaltenen Lichts pro Tag

*    Wir benötigen eine Tageslichtdosis von mehr als einer Stunde

Die meisten erhalten weniger Licht als nötig wäre!

Die drei wichtigsten Diagnosen:

*     Schlaflosigkeit (Insomnie): Einschlaf- und Durchschlafstörungen
Ursachen: Arbeitsstress, Medikamente, Schichtarbeit, äussere Umstände, emotionale Spannungen

*     Tagesschläfrigkeit (Hypersomnie): unzeitiger Schlaf, Müdigkeit
Ursachen: psychische Erkrankungen, Zuckerkrankheit, chronische Infekte, Schilddrüsenunterfunktion

*     Parasomnie: störendes Verhalten in Verbindung mit Schlaf
Ursachen: teilweise erwachtes Gehirn durch Epilepsie, Tumorleiden, Schreien

Einteilung der Schlafstörungen (häufigste Ursachen gem. Schlaflabor)

*     Schlaflosigkeit (Insomnie) 
zeitweilige o. chronische Ein- oder Durchschlafstörungen, frühes Erwachen

*     Schlafapnoe-Syndrom
Atemstillstände im Schlaf durch Atemwegserkrankungen oder Aussetzen Atemimpuls vom Gehirn

*     Schnarchen
Atemwiederstände im Nasen- oder Rachenraum

*     Übermässige Tagesschläfrigkeit
diverse Ursachen: Schlafapnoe, Schmerzen, Schichtarbeit

*     Narkolepsie
Störung Schlaf-Wach-Regulation: Schlafattacken, Dämmerzustände tagsüber

*     Restless legs-Syndrom
neurologische Störung durch unangenehme Empfindungen in Beinen/Füssen, starker Bewegungsdrang

*     Periodische Bewegungen der Beine im Schlaf
rhythmisch, heftige, wiederkehrende Bewegungen der Füsse, Beine, Arme

*     Nächtliche Dyspnoe 
Aufwachen mit Atemnot und Erstickungsangst

*     Parasomnien
Sprechen, Schreien, Stöhnen, Zähneknirschen, gefährliches Verhalten im Schlaf, Bettnässen, Albträume

*     Schlafwandeln und Nachtschreck (Pavor nocturnus)
plötzliches Aufsitzen im Bett mit offenen Augen und suchendem Blick

*     Schlafstörungen im Alter (ab ca. 60 J.)
Fähigkeit nachts durchzuschlafen und tagsüber wachzubleiben nimmt ab

*     Schlafstörungen in der Kindheit
oft nur entwicklungsbedingt und betreuungsabhängig, körperlich bedingt: frühzeitige Erkennung wichtig!

Nach sorgfältiger, medizinischer Abklärung gibt es für praktisch alle Schlafprobleme spezifische und wirksame Therapien mittels Medikamente oder eine Erhöhung der Schlafqualität durch diverse spezifische Massnahmen:

*    eine gute Schlafhygiene: der Schlafplatz sollte möglichst ruhig gelegen sein

*    die Raumtemperatur sollte 18 Grad nicht überschreiten

*    abends und vor der Nacht sollten nur noch kleine und leichte Mahlzeiten eingenommen werden

*    Alkohol am Abend macht zwar zunächst auch müde, fördert aber keinen gesunden Nachtschlaf

*    vor dem Einschlafen können eine Meditation oder Autogenes Training zu tiefer innerer Ruhe beitragen

*    digitaler Sonnenuntergang 1.5h vor Bettzeit (Reizüberflutung)

*    täglich zur gleichen Zeit aufstehen

*    tagsüber genügend Aktivität im Freien einplanen

*    täglich ein bis zwei Ruhezeiten von höchstens 20 Minuten einplanen, sogenannte Power-Naps

*    nachts nicht auf die Uhr schauen

*    jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen und abends nicht unmüde zu Bett gehen

*    keine grossen Anstrengungen mehr abends

*    pflanzliche Wirkstoffe können das Einschlafen begünstigen wie z.B. Baldrian, Hopfen, Passionsblume

Schlafstörungen Nr.1 in der CH – 15% der Bevölkerung sind betroffen

*    Schlafmangel-Syndrom (Tagesschläfrigkeit)
Ursachen: Schlafapnoe durch Übergewicht, Bluthochdruck oder Restless-Legs-Syndrom


05.02.2018

Das Bindegewebe (Faszien)

Faszien (lat.: Band) sind nicht nur für mich als Körpertherapeutin faszinierend, sondern erklären auch weshalb die Ursache von Beschwerden oft nicht am Ort des Schmerzes zu finden ist.

Faszien durchziehen den gesamten Körper und bilden eine Art dreidimensionales, lebendiges Spannungsnetzwerk. Dieses Bindegewebe ermöglicht die Bewegung verschiedenster Körperstrukturen, und zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Reissfestigkeit aus (vergleichbar mit einem Damenstrumpf). Bindegewebe findet man zwischen jeder Muskelschicht, in den Blutgefässen, in jeder Körperhöhle, von der obersten Hautschicht bis in die tiefste Schicht der Organe. Es verbindet, stützt, schützt und stabilisiert. Ohne Unterbrechung umhüllt und durchdringt es jede Schicht des Körpers.

Unser Körper wird durch die Spannung, die durch die Faszien auf unsere Muskulatur und auf das Skelett ausgeübt wird, aufrecht gehalten. Wenn durch plötzliche äussere Einflüsse wie z.B. Stress, Verletzungen oder Unfälle eine unübliche Haltung hervorgerufen wird, kann eine falsche Körperhaltung entstehen. Diese Anspannungen in unserem Körper benötigen sehr viel Kraft und Energie. Die Muskeln und Faszien verhärten sich, da sie uns mit enormem Kraftaufwand versuchen, trotz negativen Einflüssen, aufrecht zu halten.

Verspannungen können zu einem einengenden Gefühl, zu Kompressionen in Gelenken und der Organe führen, was wiederum andere Symptome hervorrufen kann wie z.B. Verstopfung, Atembeschwerden, Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden etc. Dies ist dadurch bedingt, dass die Kraftübertragung der Muskeln auf die Faszien nie punktuell wirkt, sondern über eine breite Fläche und somit auch auf benachbarte Muskelgruppen.

Die Faszien sind über den ganzen Körper in jeder Schicht miteinander verbunden. Eine Verhärtung in einem Bereich beeinflusst daher sehr oft eine andere Stelle.

Diese sogenannten myofaszialen Ketten befinden sich in den verschiedensten Regionen des Körpers und wirken so über mehrere Gelenke hinweg und bis in einzelne Zellen. Diese Ketten verlaufen sehr oft entlang der Meridiane, der sogenannten energetischen Leitbahnen unseres Körpers. Der Energiefluss der Meridiane wird also über die Faszien in den Körper geleitet. Da das Bindegewebe ein Gedächtnis hat und nicht nur Reize sondern auch Bilder, Töne und Gewohnheiten speichert, ist es möglich, dass während einer Meridian-Behandlung Gefühle hochkommen, die mit vergangenen Verletzungen oder Ereignissen in Verbindung stehen.

Wie kann ich meine Faszien positiv beeinflussen?

Unsere Faszien benötigen eine andere Dehnungsqualität als unsere Muskeln. Sie brauchen nicht wie die Muskeln schnelle und ruckartige Kraft, sondern einen langsamen, gleichmässigen Zug damit sie sich dehnen und entspannen können. Und dies unbedingt immer unter der Schmerzgrenze - denn Schmerz wäre wiederum ein negativer Einfluss auf unser Fasziennetz!

Geeignete Übungen sind zu finden unter:

- Yin Yoga Faszientraining

- Makko Ho Dehnübungen der Meridiane

oder bei mir in der Praxis als Shiatsubehandlung! 


22.11.2017

Warum die Wirbelsäule bereits in den Füssen beginnt

Der Schwer- und Mittelpunkt unseres Körpers liegt im Becken. Dieses beherbergt unsere Fortpflanzungsorgane, das Hormonsystem, unsere Orientierung und Ausgewogenheit im Leben. Das Hüftgelenk ist mit vielen Muskeln und Bändern umhüllt, was wiederum die Auswirkungen auf alle umliegenden Gelenke und Muskelketten deutlich macht. Die Bewegung des Iliosakralgelenkes (ISG) wird durch Fuss- und Beinbewegungen ausgelöst, da durch die Bewegungen beim Laufen das Kreuzbein gegen die Hüftbeine wirkt. Die Wirbelsäule beginnt somit in den Füssen! Das Becken hat weiter aber auch Einfluss auf die arterielle Durchblutung der Beine, die Zehenstellung, den gesamten Rücken- und Nackenbereich, und sogar das Gehör.

Was passiert jedoch, wenn ein Gelenk über längere Zeit nicht bewegt wird? Es entsteht eine Blockade, eine Immobilitätsversteifung, welche viel Energie festhält, die dadurch dem restlichen Körper fehlt und nicht zur Verfügung steht. Dies zum Teil über mehrere Jahre! Die Blockade selbst muss nicht wehtun und wird oft nicht sofort entdeckt. Die damit verbundenen Folgen jedoch können Ursache sein für ständig erneut auftretende Beschwerden, dies teils oft trotz beständiger Behandlungen.

Somit ist es wichtig unserem Fundament, dem Becken die nötige Aufmerksamkeit zu widmen. Denn die Wirbelsäule versucht, den anhaltenden Schiefstand des Beckens auszugleichen. Zudem kann der Schiefstand des Beckens zwei ungleich lange Beine bedeuten. Unter diesen Bedingungen werden Hüft- und Kniegelenke unterschiedlich stark belastet, was wiederum zu Folgebeschwerden führen kann.

Leider wird dem Becken in der Schulmedizin kaum Beachtung geschenkt und somit auch nicht den darauf basierenden energetisch statischen Behandlungsmethoden wie z.B. die Akupunktmassage oder Shiatsu Shin Tai. Schulmedizinisch wird bis heute nur isoliert auf die Beschwerden der betroffenen Gebiete eingewirkt. Bei einem Bandscheibenvorfall z.B. wird der dadurch beschädigte Spinalnerv operativ aus seiner misslichen Lage befreit, die Ursache – oftmals ein blockiertes Becken – wird aber weder bei der Operation noch in der nachfolgenden Rehabilitation/Physiotherapie geändert. Ein erneuter Bandscheibenvorfall wird dadurch auch meist wieder als neue Erkrankung angesehen und erneut isoliert behandelt.

Doch was können Ursachen eines blockierten Beckens sein?

Aus energetischer Sicht sind das oft Stress und innere Anspannungen, ein Sturz oder eine natürliche Geburt. Rund 80% aller Symptome stammen von einem ärztlich diagnostizierten Beckenschiefstand!

Ich widme mich deshalb oft in besonderem Masse dem Kreuz-Darmbein-Gelenk und der Wirbelsäule...

„Doch nur ein gerader Mensch ist ein gesunder Mensch (Walter Sagan)“

Und was für eine wichtige Rolle hierzu das Bindegewebe und die Faszien spielen, erkläre ich in meinem nächsten Beitrag! 


30.09.2017

Die beste Medizin ist ein warmes Frühstück!

Wer will körperlich und geistig gesund sein, abnehmen, sich besser fühlen und mehr Energie haben?

-    Das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages – Warum?

Der Körper benötigt Energie, bevor er zu arbeiten beginnt! Oder fährt ein Auto ohne vorher aufgetankt worden zu sein?

-    Warum frühstücken zwischen 7 und 9 Uhr? Weil zu diesem Zeitpunkt der Magen seine höchste Aktivität hat, Nahrung optimal verdaut wird und wir so mit allen nötigen Nährstoffen versorgt werden, die wir für die Arbeit und Konzentration am Vormittag dringend benötigen.

Warum strahlen bei uns so wenige Menschen wenn sie frühmorgens zur Arbeit fahren? Wahrscheinlich weil sie nicht gefrühstückt haben J!

-    Morgens kein Appetit und keine Zeit? Dies kann genauso wieder antrainiert werden, wie einst das „keine Zeit mehr haben“ für das Frühstück, denn der Magen ist ein Gewohnheitstier. Zudem ist die Verdauung am Morgen meist immer noch mit dem Abendessen beschäftigt – kein Wunder also dass wir morgens noch keinen Hunger verspüren. Abends also nur leicht und nicht zu spät essen, dies fördert nicht nur den Schlaf sondern auch die Lust auf ein Frühstück.

-    Ein warmes Frühstück muss nicht lange dauern oder kann meist bereits am Vorabend und für mehrere Tage vorbereitet werden. Ausserdem ist es sehr abwechslungsreich: in warmes Wasser eingeweichte Haferflocken mit Apfelmus, Nüssen und Obst, Omeletten mit Gemüse, bunte Gemüsesuppen, Buchweizen-Pancakes, Hirsebrei mit Banane, Ei mit Speck und Vollkornbrot, Frühstückscurry – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – solange es warme und gekochte Zutaten sind!

-    Warum warm und gekocht? Die Verdauungsenzyme werden erst bei Körpertemperatur wirksam. Alles was wir kalt und ungekocht zu uns nehmen muss also erst mit viel Energie auf Körpertemperatur gebracht werden um dann verdaut und von unserem Körper aufgenommen zu werden. Warme und gekochte Speisen wärmen von innen, füllen den Energiespeicher auf und erhöhen das allgemeine Wohlgefühl. Sie sättigen lange und ohne unangenehmes Völlegefühl und erhöhen die Konzentrationsfähigkeit. Die Energie reicht für den ganzen Tag ohne dass man zwischendurch Heisshunger verspürt oder ständig Lust auf Süsses hat.

-    Warum wird unser Immunsystem gestärkt? Regelmässig, d.h. 1-3 Mahlzeiten täglich warm essen und trinken stärkt unsere Mitte und unser Immunsystem, da ein Grossteil des Immunsystems im Darm sitzt.

Allgemein gilt: Symptome und Krankheiten entstehen durch ein Ungleichgewicht in unserem Körper. Symptome zeigen uns, dass etwas nicht stimmt und dass wir unsere Gewohnheiten und Einstellungen überprüfen und ändern müssen. Nur wenn wir immer wieder auf unseren Körper hören, verschwinden auch gewisse Symptome wieder.

Vor allem meine ganz persönlichen und mehrjährigen Erfahrungen mit einem täglichen warmen und gekochten Frühstück aber auch meine Erfahrungen aus dem Praxisalltag mit meinen Klienten bestätigen immer wie wertvoll ein warmes, gekochtes Frühstück sein kann!

Und nicht vergessen: Essen soll Freude bereiten! 


27.08.2017

Schwangerschaftsmassage

Die Zeit vor, während und nach der Schwangerschaft kann mit den dadurch verbundenen Veränderungen im Körper zu Unwohlsein und Schmerzen führen. Die Schwangerschaftsmassage ist eine sanfte körperliche und seelische Entlastung für den beanspruchten Körper und fördert somit das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mutter und Kind. Die Massage verbindet eine schwangere Frau mit ihrer Weiblichkeit und hilft den Körper so zu akzeptieren wie er ist.

Die Massage selbst wird in Seitenlage ausgeführt, wobei die Position mit weichen Kissen unterstützt wird. Für die Massage verwende ich neutrales, hochwertiges und biozertifiziertes Arganöl aus Marokko, welches viel Vitamin E enthält. 

Wirkung der Massage während der Schwangerschaft:

·     regt den Stoffwechsel an 

·     fördert die innere Ausgeglichenheit 

·     löst Verspannungen in der Muskulatur, vor allem im unteren Rücken, Gesäss und Nacken 

·     wirkt ausgleichend auf den Blutdruck 

·     löst Tiefenentspannung aus und reduziert Stress 

·     fördert Tiefenatmung und verbessert Schlafqualität 

·     stärkt Hautelastizität und kann Schwangerschaftsstreifen vermindern 

·     hat einen positiven Einfluss auf depressive Verstimmungen 

·     regt den Kreislauf an und wirkt somit positiv auf die Plazenta 

·     regt das lymphatische System an und führt so zur Entlastung der Venen, welches das Anschwellen der Beine vermindert

·     durch sanfte Dehnungen und Rotationen der Gelenke werden Blockaden gelöst

Wirkung der Massage nach der Geburt: 

·     hilft bei der Regeneration z.B. bei Wasseransammlungen 

·     bietet eine Auszeit aus dem Mutter-Kind-Alltag – Zeit für Dich selbst! 

·     fördert Milchbildung 

·     hilft den Bauchorganen wieder ihren Platz zu finden 

·     lockert Beckengelenke nach der Beanspruchung der Geburt 

·     verringert Narbengewebe nach Kaiserschnitt